Umweltbildung (Ökologie, Umwelt)
Seit einigen Jahren hat sich ein neues ökologisches Bewusstsein gebildet. Besonders der Stellenwert der erneuerbaren Energie hat sich drastisch erhöht. Doch wann kann man eine Energiequelle erneuerbar nennen und
09.03.2026 −
Ovelgönne
Die Wesermarsch, an drei Seiten vom Wasser umgeben, durchzogen von einem dichten Netz natürlicher und künstlicher Gewässer, war stets ein besonderer Lebensraum für viele Fischarten, Krebstiere und Muscheln. Diese Bestände wurden von den Bewohnern stets genutzt, und einiges davon steht bis heute auf dem Speiseplan in unserer Region. Veränderungen sind im Laufe der Zeit allerdings sehr auffällig geworden. Dieser Vortrag bietet nun einen Rückblick, den Augenblick und einen Ausblick auf die Fischarten und die Bestandssituationen. Er betrachtet unter den genannten Gesichtspunkten, bezugnehmend auf die Wesermarsch und ihre Häfen, die Küstenfischerei und die Hochseefischerei, die Muschelfischerei, die Flussfischerei in der Weser und ihren Nebenarmen, die Fischerei in Sielen, Graften und Gräben.
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12.02.2026 −
Hatten
Das beliebte Wintergemüse ist seit rund zehn Jahren ein Forschungsthema an der Universität Oldenburg. Christoph Hahn hat sich in seiner Promotion intensiv mit Grünkohl beschäftigt – und ist auf eine erstaunliche Vielfalt gestoßen. Sie erhalten einen Einblick in die Biodiversität und Evolution von Pflanzen am Beispiel des Grünkohls. Mit diesem Vortrag verschaffen Sie sich einen Überblick über die Sortenvielfalt des Grünkohls, das Ergebnis der genetischen Analysen, die Inhaltsstoffe und wie sich Umweltfaktoren auf die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe auswirken.
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05.05.2026 −
Dötlingen
Der Kräuterspaziergang führt uns nach Neerstedt, zum Hexenstein. Auf diesem Findling könnte vor langer Zeit ein Hexen-Spinnrad gestanden haben. Manche sagen, dies war der Treffpunkt der Hexen, um gemeinsam nach Bremen zu fliegen. Die Umgebung bietet vielen leckeren und heilkräftigen Kräutern und Pflanzen einen Lebensraum, lädt ein, diese mit allen Sinnen zu entdecken. In der frühlingshaften Natur finden wir alles für die sagenumwobene 9-Kräuter-Suppe und für andere leckere grüne Speisen. Rezepte und Tipps zur Verwendung in der Küche sowie als Heilpflanzen und Räucherwerk werden vermittelt. Und Sie hören überlieferte Bräuche, Geschichten über magische Ernterituale.
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02.03.2026 −
Großenkneten
Der Klimawandel greift um sich und selbst der heimische Garten kommt an seine Grenzen. Es werden klimaverträgliche Baumarten und trockenheitsunempfindliche Stauden vorgestellt. Außerdem gibt es Anleitungen für die angepasste Pflege im heimischen Garten.
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20.06.2026 −
Großenkneten
Das Mähen mit der Sense ist eine der schönsten Methoden Grünland zu pflegen. Es fördert die Artenvielfalt, schont den Boden und macht, nicht zuletzt, auch Spaß. Im Kurs wird die Sensenmahd als alte landwirtschaftliche Praxis erörtert und vorgeführt. Es wird gezeigt, wie das Gerät vorbereitet wird, bis hin zum richtigen Schärfen. Der Umgang mit der Sense soll im Kurs gezeigt und vor allem geübt werden. Es besteht die Möglichkeit unterschiedliche Sensen auszuprobieren. Eigenes Werkzeug kann aber auch gerne mitgebracht werden, so dass ggf. direkt mit dem eigenen Material gearbeitet werden kann. Ziel ist es durch den Kurs einen Einstieg in das Arbeiten mit der Sense zu finden und durch richtige Technik und den ein oder anderen Trick das Sensen als echte Alternative in der Grünland- und Gartenpflege nutzen zu können.
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12.09.2026 −
Großenkneten
Die Natur bietet eine Fülle an leckeren Wildpflanzen. Bei dem gemütlichen Spaziergang lernen Sie die Wildkräuter und ihre Merkmale genau kennen. Wir lassen uns Zeit für jede Pflanze, nehmen diese achtsam und mit allen Sinnen wahr. Einfach und unkompliziert – auf diesem Spaziergang erfahren Sie, wie köstliche wilde Kochrezepte, grüne Kosmetik und Räucherpflanzen Ihren Alltag bereichern. Sie hören außerdem überliefertes Wissen aus der Volksheilkunde, Geschichten und Brauchtum zur kommenden Osterzeit. Bitte tragen Sie dem Wetter angepasste – eher warme – Kleidung und feste Schuhe.
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09.04.2026 −
Ovelgönne
Heiko Holthusen – Verbandvorsteher der Braker Sielacht, informierte uns über Wasser in der Wesermarsch: „WASSER…WOHER UND WOHIN?“ Er gibt Einblick in folgende Themen: - Unterhaltung von Verbandsgewässern Pflege und Ausbau - Bau und Unterhaltung von Anlagen in und an Verbandsgewässern (Pumpen und Regulierungsbauwerke) - Verbesserung von Flächen einschließlich Bodenwasser und Bodenlufthaushalt - Förderung des Gewässer-Boden und Naturschutzes Die Herausforderungen bei diesen Aufgaben sind: - Schöpfwerke und Technik größtenteils aus den 50er und 60er Jahren - Voraussetzungen von haben sich stark verändert - Boden, Stauraum und versiegelte Flächen, Klima, Kosten, Gesellschaftliche Anforderungen, Mitarbeit aus der Bevölkerung - Schutz von Menschen und Eigentum auch für Wirtschaft, Industrie und Hafenwirtschft - Moorschutz, Co2 Einsparung Besonders geht er hier auch auf das für die Wesermarsch besonders wichtige Thema der Moorvernässung ein.
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16.04.2026 −
Großenkneten
In dieser Zeit wird Vieles zur Honigbiene gesagt und geschrieben. Über ihren eigentlichen Wert für Natur und Mensch gibt es aber höchst unterschiedlich-widersprüchliche Aussagen, mit denen sich der Vortragende – seit rund 40 Jahren ist er Imker – auf Basis neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse auseinandersetzt Der Vortrag und eine kleine, aber vielfältig interessante Ausstellung, zeigen auf, dass Imkereiprodukte in zahlreichen Wertschöpfungsketten den Menschen ermöglichen, Mehrwert zu erwirtschaften. Sicher ist, dass der Bestand der Biene, wie der - aller Insekten, gefährdet ist. Was muss man darüber wissen? Und vor allem, was muss man dagegen tun?!“
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16.10.2026 −
Hude
Ob auf dem Boden, an Holz oder am Baum, essbar, ungenießbar oder giftig – die Vielfalt an Pilzen ist gewaltig. Was sind eigentlich Pilze, wie und wovon leben sie? Welche Bedeutung haben sie im Ökosystem und welchen Nutzen für uns Menschen? Welche sind schmackhaft, welche sind giftig? Mit dem Dipl.-Biologen und geprüften Pilzsachverständigen Thomas Homm geht es in den Herrenneuner Wald, einem Mischwald auf die Suche nach unterschiedlichen Pilzen. Die Pilzwanderung dient nicht vorrangig dem Einsammeln von Pilzen zum persönlichen Verzehr, sondern ist an erster Stelle eine Informations- und Lehrveranstaltung. Vor Ort gefundene Speisepilze können selbstverständlich in für den Eigenbedarf üblichen Mengen mitgenommen werden. Wer Pilze sammeln möchte, benötigt dazu ein Körbchen und ein Messer. Es können auch Pilze zur Bestimmung zum Seminar mitgebracht werden.
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14.04.2026 −
Elsfleth
Etwa ein Drittel der Fläche in der Wesermarsch sind Moorböden. Diese werden zumeist seit Jahrhunderten landwirtschaftlich genutzt. Dazu mussten sie entwässert werden, was nach heutigen Erkenntnissen den CO2-Ausstoß aus diesen Böden stark erhöht hat. Moore als natürliche CO2-Speicher könnten hingegen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Deshalb ist nun ist geplant, genau diese landwirtschaftlichen Moorböden wieder zu vernässen. Das hätte weitreichende Konsequenzen, vor allem im Landkreis Wesermarsch.
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